Die Probe am 11.07.09 war eine ganz besondere, denn ca. 14 Tage vor der Veranstaltung war die Presse vor Ort um von der Aufführung zu berichten. So machten sich der Ostholsteiner Anzeiger und die Kieler Nachrichten ein Bild von den Proben an diesem Tag.
Das Bühnenbild ist fast vollständig und so konnte Regisseur Rüdiger Roschinski nach Anweisung der Reporterinnen Bilder spielen, die mit Pferden und Kutsche etc. zu tun haben um dem Leser die Spiele zu erklären und das Interesse, sich die Vorstellung anzusehen zu wecken.
Am 04.07.2009 fanden die Außenproben in fast kompletten Kulissen statt. Die Außenproben wurden von einem Fernsehteam des Schleswig-Holstein Magazins dokumentarisch begleitet. Die Ausstrahlung erfolgt am 08.07.2009 um 19.30 Uhr auf NDR 3.
Am Samstag, den 21.06.2009 konnte ich in der Nähe von Bad Malente live ein Naturschauspiel verfolgen, welches hier in Schleswig Holstein nicht so oft vorkommt. Während sich der Himmel in der Ferne verdunkelte deutete alles auf ein herannahendes Gewitter hin. Und dann war er wie von Geisterhand da, ein Tornado oder Windhose wie er hier heißt.
Zur Zeit verbringt der Autor, Produzent und Regisseur Jörg Bobsin, der in Los Angeles lebt, einige Tage in Eutin. So kam es, dass sich am vergangenen Samstag (06.06.09) die Idee entwickelte, die Immenhof-Spiele und auch das „Drumherum“ in die Folge mit aufzunehmen, die Jörg Bobsin hier produziert. Dabei geht es um die Menschen, die in Eutin, Malente und Umgebung leben. Es soll ein Portrait entstehen, welches die Menschen in ihrem Alltag zeigt. Und so kam Jörg Bobsin auf die Idee auch über die Immenhof-Sommerspiele und deren Mitwirkende zu berichten.
Immenhof Sommerspiele - Das Treffen mit der Vergangenheit
Die Aufführung rückt immer näher und nun sind es nur noch knapp 6 Wochen bis dahin. Jedes Wochenende wird geprobt und diese Probe am 06.06.2009 war es eine ganz Besondere. Die Darsteller der diesjährigen Immenhof Sommerspiele trafen die wahren Immenhof Darsteller aus den 50ér Jahren um von Ihnen zu lernen.
Der Regisseur Rüdiger Roschinski hat dieses Treffen mit der Vergangenheit möglich gemacht. Und so haben sich Dick, Dalli, Ethelbert und die Anderen aus den 50 ér Jahren mit Dick, Dalli, Ethelbert und den Anderen aus 2009 "getroffen". Die Darsteller aus 2009 sollten von den Idolen aus den 50 ér Jahren die Bewegungsabläufe für die diesjährige Aufführung erlernen. Dazu wurde der Film „Die Mädels vom Immenhof“ gezeigt.
Immenhof Sommerspiele - Dick, Dalli und die weißen Pferde
Der heutige Bericht von den Proben zu den Immenhof Sommerspielen handelt von 2 weißen Pferden auf denen Dick (Dajana Kobialka) und Dalli (Karina Stark) auf die Bühne geritten kamen.
Trippel Trappel Pony so heißt es in einem Lied der Immenhoffilme aus den 50´Jahren. 60 Jahre danach erklang dieses Lied nun bei den Außenproben der Immenhof Sommerspiele auf dem künftigen Bühnenplatz aus den Lautsprechern und dazu fuhr eine Ponykutsche mit Dick, Dalli und Ethelbert über die Bühne.
Immenhof Sommerspiele - Der Regisseur legt selbst Hand an
Der 1. Immenhof-Film wurde 1955 gedreht und der Regisseur Rüdiger Roschinski war lange auf der Suche nach einem Fahrzeug aus dieser Zeit. Durch Zufall wurde er fündig und stieß auf einen Wagen, gleicher Marke, gleicher Bauweise und gleichem Baujahr von damals: Ein Renault, Baujahr 1955, damals etwas bläulich, heute mehr grau, ansonsten in allem der gleiche Typ.
Es wird jedes Wochenende fleißig weiter geprobt. Bisher war der „Wettergott“ bei den letzten 4 Außenproben gnädig, doch nun meinte er es mit den Darstellern der Immenhofsommerspiele 2009 nicht gut. Bei der letzten Probe am Sonntag den 17.5.09 fing es am späten Nachmittag dann an zu regnen.
Und selbst obwohl Schauspielerin Maria Fuchs (Rote Rosen) bei den Proben anwesend war und mit probte wurde trotz des Regnens weiter geprobt.
Natürlich hoffen alle Darsteller und Verantwortliche, dass es an den Tagen der Aufführung trocken bleibt, doch eine Garantie gibt es dafür nicht. Sollte es an diesen Tagen dann Regnen heißt es für alle „The Show must Go on“ oder „Augen zu und durch“.
Und so musste Jochen von Roth (Mario Würz) die Zähne zusammen beißen, sein Pferd Satteln und durch den Regen reiten…..
Es war ein ganz besonderer Probentag am 09.05.2009, denn diesmal wurde nicht am Berghotel Bruhnskoppel geprobt, sondern auf einer Pferdekoppel in Grebin. Der Grund war, dass bei dieser ersten Außenreitprobe die Pferde und Ponys nicht extra zum Berghotel gebracht werden mussten und sich die Tiere und Menschen erst einmalin ihrer gewohnten Umgebung kennen lernen konnten.
Alle Pferde und Ponys stammen aus dem Gestüt von Reitstallbesitzerin Christiane Parl aus Grebin.
Die Außenproben zu den Immenhof Sommerspielen am 02.05.09 sind fast durchweg von der Zahl 3 geprägt, denn es war die dritte Außenprobe in Folge und das dritte Mal verlief sie unter strahlend blauem Himmel sehr erfolgreich. Es wurden wieder verschiedene Bilder der künftigen Aufführung gespielt und diesmal sogar in Folge.
Das bedeutet, dass der Regisseur Rüdiger Roschinski und sein Regieassistent Mario Hinz die ersten 3 Bilder komplett durchspielen ließen.
Rüdiger Roschinski spricht hier mit den 3 Hauptdarstellern Christian Büsing, Dajana Kobialka und Karina Stark das nächste Bild durch.
Am 25.04.2009 hat die zweite Außenprobe der Immenhof Sommerspiele am Berghotel Bruhnskoppel in Bad Malente stattgefunden. Regisseur Rüdiger Roschinski stellte bei strahlend blauem Frühlingssommerwetter 2 neue Teammitglieder im Ensemble vor. So wird Sascha Gellentin die Rolle des Knechtes Hannes spielen. Damit ist das Darstellerensemble nun komplett.
Eifrige Leser von Sonnenklar werden es bemerkt haben. 2009 steht im Jahr der Immenhof Sommerspiele um die Geschichten von Dick und Dalli „Den Mädels vom Immenhof“. Obwohl die Immenhoffilme vor über 50 Jahren gedreht wurden und viele der damaligen Hauptdarsteller heute nicht mehr leben, haben die Filme aus vergangener Zeit nichts an Charme und der Faszination einer anderen, einer heileren Welt verloren. Die Thematik war damals vor 50 Jahren die Gleiche wie heute.
Es ging um Wirtschaftlichkeit und das Bestreben den erworbenen Status Quo zu erhalten, was damals wie auch im 20 Jahrhundert nicht einfach ist und sicher nie einfach sein wird. Damalig in den Filmen stand der Immenhof vor der Insolvenz und „Oma Jantzen“ versuchte, genau wie Dick und Dalli zu retten was zu retten ist. Die Immenhof Filme verkörperten eine Realität die auch heute noch Bestand hat.
In den 50 Jahren schien die Natur noch unberührter gewesen zu sein wie heute. Und so machte ich mich im April 2009 auf den Weg die Spuren von „Dick und Dalli“ zu erkunden um zu sehen, was von den damaligen Landschaftsaufnahmen noch übrig geblieben ist.
Meine Reise führte mich an den Redderkrug bei Eutin, jener Pferdekoppel welche damals im Film immer wieder gezeigt wurde. So ist dieses Stückchen Land heute noch fast so wie damals bis auf die „Film Eiche“ welche in Wirklichkeit eine Buche war. Diese „Film Eiche/Buche“ wurde im wahren Leben vom Blitz getroffen und zerstört. Heute erinnert kaum noch etwas an den Standort, doch das Land scheint sich in 50 Jahren kaum verändert zu haben. Der Hang auf dem seinerzeit vor 50 Jahren gedreht wurde existiert auch noch heute bis auf die fehlende „Eiche“. Meine Bilder zeigen, dass Dick und Dalli hier zwar lange nicht mehr auf ihren Ponys geritten sind, doch die Natur fast unverändert im Laufe der Zeit bestand hatte.
Am 07. und 14.03.2009 gab es die ersten Leseproben. Das bedeutet, dass die Darsteller in großer Runde die gesamte Aufführung mit ihren Rollen und ohne Spiel direkt aus dem Buch gelesen haben.
Am 04.04.09 fand dann die erste Stellprobe im Berghotel Bruhnskoppel in Bad Malente statt. Es wurden mehrere Bilder der Aufführung das erste Mal ohne Buch gespielt.
Am 20.05.2005 hat Deutschlands größter „Immenhof Fan“ Mario Würz mit anderen Interessierten den Verein zur Förderung des Immenhof-Museum gegründet.
Der Immenhof-Fanclub spielt im Sommer 2009 die Aufführung "Die Mädels vom Immenhof" frei nach Ursula Bruns Roman "Dick und Dalli und die Ponys"in einer Inszenierung von Rüdiger Roschinski.
Die Bräutigamseiche im Dodauer Forst - "Ein Bericht von Annegret Schütz"
Die Sage erzählt, dass vor langer, langer Zeit ein keltischer Fürstensohn im Dodauer Forst gefangen wurde, den ein mutiges Christenmädchen befreite. Aus Dank dafür, ließ er eine Eiche pflanzen.